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Donnerstag, 3. April 2008
Lightspeed Champion - Star Wars
Berlin, Bang Bang Club. Und ich war da.
Samstag, 16. Februar 2008
Von Enten, Waagen und Rückkopplungen
Am Vormittag war 798 ansehen angesagt und mit einer warmen Sojamilch im Magen entdecke ich im 4. Geschoss eine Waage Made in Germany, Marke: Rapido, Radebeul 1 - Klasse. Das Ganze hier neigt sich ja bedeutsam dem Ende entgegen, in etwa so wie ein Geiger, wenn er geigt.
Aber mal davon abgesehen ging es als Nächstes weiter in die Innenstadt mit Bus und U-Bahn, etwas wirr, aber machbar. Der Platz des himmlischen Friedens und die ganzen Häuser ringsherum darunter auch die neue Oper waren das Ziel. Zu sehen gab es aber auch frische Pekingenten und einen ramponierten Holzturm. Wer bei dem Anblick keinen Hunger bekommt ist entweder Vegetarier oder noch viel zu verweichlicht, denn bei Null
Grad ist es dort wohl sauberer als in einem jahrzehntelang zugeeuften Kühlschrank und man sieht was man bekommt. WYSIWYG! Zu Fuß durch ein paar Hutongs ist eine der besten Sachen, die man in Beijing machen kann, das ist noch das Meiste echt. Im Gegensatz zum Rest von Beijing, das 798 mal ausgenommen ist es dort auch immer ruhig und leise. Zum Schluss noch ein kleiner Abstecher auf die Wangfujing, die von Olympiawerbung nur so gesäumt ist, wie von riesigen Malls.
Am Abend war ich dann noch schnell ins D-22 und da habe ich eine fünfunvierzigminütige ziemlich ausgefranste Rückkopplung angeguckt. Gemacht hat das Lu Xin Pei, die da jemand hingestellt hat. Ihr Schaffen hat nebenbei noch bewirkt, dass es sogar noch etwas leerer wurde und sich die Hälfte der Zuschauer mit Fingern in Ohren bohrten. Aber wer den Krach in Beijings Straßen seit Jahren aushält müsste sich bei solchen Geräuschen doch erst richtig wohl fühlen? Wie gesehen wohl doch nicht.
The Gar war die zweite Band und die hatten bereits mehrere Namen: Gadiao, Gaodiao, Gar, The2Gar, The Gar - also richtig ist wohl Gar. Wie auch immer, es war sehr schön und das wohl fast allerletzte Mal, dass ich mir sowas hier angesehen habe - vielleicht... vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall hat sich meine Meinung gefestigt, das Gar die momentan beste Beijinger Gruppe sind, vom Spektrum, Einzigartigkeit, Melodie und auch davon, wie die sich benehmen.
Und ich habe sie Alle gesehen! Alle! Harharhar! Bei den Meisten habe ich den Eindruck, dass sie ein Lied haben und das dann 10 Mal spielen, das Lied ist zwar ganz okay, aber so richtig toll ist es nicht... oder sie klingen wie eine Kopie von - Ramones, Interpol, Sonic Youth und und und.Zum Schluss heute noch ein obligatorisches Bild, dass bisher hier in den Blog seinen Weg noch nicht gefunden hat.
Mittwoch, 6. Februar 2008
Zschhh Kra Wumm (w-u-u-m-m-m)
Zunächst wieder ein paar Worte zum Wetter. Es ist sonnig und trocken, so wie schon die ganzen letzten Tage, mit -3 Grad aber doch kühl - frisch passt nicht.
Für meine Leser und Leserinnen biete ich auch heute erstmalig die tolle Möglichkeit an 3 Phrasen zum gelegentlichem Dreschen zu erlernen. Chun Jie Kuai Le (1,2,4,4) ist ein Glückwunsch zum chinesischen Neujahr. Eine lustige Begrüßung ist Chi Le Ma (1,x,x) und wird als lockere Frage nach bereits erfolgter Nahrungsaufnahme (Have you had your lunch yet?) übersetzt. Zu der momentan angebrachten Begrüßung Guo Nian Hao kann ich die Töne (vorher in den Klammern genannt) nicht angeben. Wenn's jemand weiß, werde ich es ergänzen.
Das Neujahrsfest fällt bisher dadurch auf, dass an den Kreuzungen Stände aufgebaut sind, an denen alle möglichen Knallkörper verkauft werden und diese auch in unregelmäßigen Abständen von den Chinesen in die Luft gejagt werden.
Auch Last.fm ist immer wieder für einen Witz gut. "Jonathan Richman (* 15. Mai 1951 in Boston) ist ein US-amerikanischer Musiker. Er wurde in den 1970er Jahren als recht verschrobener Singer-Songwriter bekannt und gilt heute als Wegbereiter des Punk und auch des Anti-Folk."
Für meine Leser und Leserinnen biete ich auch heute erstmalig die tolle Möglichkeit an 3 Phrasen zum gelegentlichem Dreschen zu erlernen. Chun Jie Kuai Le (1,2,4,4) ist ein Glückwunsch zum chinesischen Neujahr. Eine lustige Begrüßung ist Chi Le Ma (1,x,x) und wird als lockere Frage nach bereits erfolgter Nahrungsaufnahme (Have you had your lunch yet?) übersetzt. Zu der momentan angebrachten Begrüßung Guo Nian Hao kann ich die Töne (vorher in den Klammern genannt) nicht angeben. Wenn's jemand weiß, werde ich es ergänzen.
Das Neujahrsfest fällt bisher dadurch auf, dass an den Kreuzungen Stände aufgebaut sind, an denen alle möglichen Knallkörper verkauft werden und diese auch in unregelmäßigen Abständen von den Chinesen in die Luft gejagt werden.Auch Last.fm ist immer wieder für einen Witz gut. "Jonathan Richman (* 15. Mai 1951 in Boston) ist ein US-amerikanischer Musiker. Er wurde in den 1970er Jahren als recht verschrobener Singer-Songwriter bekannt und gilt heute als Wegbereiter des Punk und auch des Anti-Folk."
Dienstag, 22. Januar 2008
Neuigkeiten
Zunächst mal zum Wetter. Es ist nicht nur kalt, es ist sehr sehr kalt. Tagsüber um Null und nachts -12 Grad. Dazu Mief und neuerdings auch immer wieder Schnee, der mittlerweile aber auch schon weg ist. Da er nicht geschmolzen ist, ist es nicht klar, wo der Schnee hin ist. Am vergangenen Wochenende spielten im D-22 Magyar Posse, eine finnische Filmmusik Gruppe.
Klanglich erinnerten sie sehr an Ennio Morricone (Italien) und Rußland, insgesamt sehr unterhaltsam. Zuvor gab es zwei chinesische Gruppen, deren Namen: Chuan Xin Lian, IDH. Wie üblich konnte man ihre Schallplatte nicht kaufen. Von den Chinesen gab es keine und die Finnen hatten ihre nicht da. Ich habe eine von The K gekauft, sehr lustig...
Am Folgetag waren wir, also meine WG-Insassen und ich in einem chinesischen Restaurant. Da gab es Hühnerfüße, jede Menge Dumplings und anderes ... sehr nahrhaft.Ich habe übrigens eine neue Mitbewohnerin aus Maryland, USA. Ihre Stimme ist so angenehm wie eine leiernde Kreissäge und ihre Katze hat drei Beine (eins vorn, zwei hinten - Heckantrieb). Einen richtigen Namen hat das Tier auch (noch) nicht. Aber ich bin mir sicher, da wird sich bald etwas passendes finden.
Beijing am Morgen. Blick aus meiner Veranda.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Wurbst
Neben den Tatsachen, dass ich den ganzen Tag arbeite, Ingwer mit heißem Wasser übergieße und am Ende noch durch Schnee stapfe gibt es folgendes. China hat offensichtlich Nachhilfe in Zensur nötig. Oder wie ist ist es möglich, dass solche unsinnigen Nachrichten, wie die von der Fernsehmoderatorin, welche bei der Aufzeichnung zur Sendung anlässlich der Umbenennung von CCTV5 (Sportsender) in Olympia Kanal ihren dicken Ehemann runterputzt, er hätte eine "ungebührliche Beziehung zu einer anderen Frau" unterhalten, gleich mehrfach bombardiert werde. Aber mal ernsthaft... in solchen Kreisen gehören Zweitfrauen hier zur Normalität.
Chinesen, die während der olympischen Spiele von außerhalb nach Peking kommen, müssen sich nicht nur um Eintrittskarten bemühen, nein sie müssen auch eine Registrierung vornehmen und ihre Parteizugehörigkeit angeben. Irgendwie auch relativ egal.
Sehr aufregend hingegen: krisselige Bilder von Wurzeln und Obst (Wurbst). In dem Zusammenhang möchte ich das aktuelle Album von Beirut "The Flying Club Cup" allen Musikfreunden ans Herz legen. Neebn der uanuglchblicen Tsatahce, dsas man saows lseen knan.

Chinesen, die während der olympischen Spiele von außerhalb nach Peking kommen, müssen sich nicht nur um Eintrittskarten bemühen, nein sie müssen auch eine Registrierung vornehmen und ihre Parteizugehörigkeit angeben. Irgendwie auch relativ egal.
Sehr aufregend hingegen: krisselige Bilder von Wurzeln und Obst (Wurbst). In dem Zusammenhang möchte ich das aktuelle Album von Beirut "The Flying Club Cup" allen Musikfreunden ans Herz legen. Neebn der uanuglchblicen Tsatahce, dsas man saows lseen knan.
Samstag, 15. Dezember 2007
What? Bar
Mit dem Taxi fahren ist schon manchmal lustig, heute zum Beispiel. Da will ich zum Osttor
der verbotenen Stadt und wo fährt der mich hin? Westtor. Nachdem ich das dann noch mal gesagt habe... hat er es begriffen und wir sind so irgendwie quer durch und rum, es war auf jeden Fall sehr schön. Denn ich wollte in die What? Bar und wenn ich richtig zähle um zum mittlerweile dritten Mal Gaodiao anzusehen. Nachdem wir die im Oktober im D-22 gesehen hatten, fand ich die gut, wusste aber den Namen nicht. Dann im 2kolegas war es wiederum Zufall, dass die da waren, ich habe aber mal gefragt ob sie nicht einen Namen oder sogar eine Platte haben. Namen ja (Gaodiao), Platte nein, sie sind "ganz neu", werden aber "besser und besser". Heute bin ich also zum ersten Mal bewusst hingegangen (oder gefahren...) und ich muss sagen, dass die nun meine Lieblingsband hier in Beijing sind. Myspace Seite, all sowas gibt's noch nicht, nur die furchtbaren Bilder, die ich gemacht habe. Zuvor habe ich mich mit einem Schweden unterhalten, der bei Ericsson arbeitet und irgendwie nur ein Haus neben mir wohnt... Beijing ist eben doch ein Dorf. Der Typ war dann auch
gleich der Schlagzeuger von The Gambler, die erste Gruppe, die sonst noch aus 2 Chinesen besteht. Die What? Bar ist an sich grandios. Genauso breit wie das Namensschild und etwa 7 Meter lang mit netter Tresenfrau und ausreichend Hockern und Tischen. Also genug Platz für die 10 (es waren wirklich 10) Leute. Es ist keine Frage, dass wirklich niemand gesessen hat. Von den 10 waren 6 in einer der beiden Bands. Es ist aber wirklich nicht so, dass die unprofessionell oder schlecht wären. Die spielen ordentlich, haben wirklich eine eigene Art und klingen nicht wie eine Kopie - und Gaodiao machen nach meinem Dafürhalten richtig feine Musik. Der Sänger singt durchweg in Chinesisch und aus vollem Hals. Der Schlagzeuger schlägt gewaltig zu und der blonde Bassist stand mit Bommelmütze irgendwie die ganze Zeit mit dem Rücken zu uns und hat nur ab und zu rübergegrinst. Klanglich ist das Ganze eine Art melodiöser Punk/Rock. Diesen Kontrast zwischen dem populären chinesischen 80'er Jahre Popgedudel oder Schlagergeschnulze
und sowas machen nur minimale Minderheiten mit. Trotz dessen das der Ausländeranteil heute nur bei 20% lag. Ich persönlich finde diese Art Konzert wirklich Klasse, denn am Ende habe ich mich mit fast Allen unterhalten und wenn man dann geht wird sich nett verabschiedet, dass ginge bei 15,000 Leuten sehr schlecht. Da ich meine Leser auch noch an 4 Händen abzählen kann sage ich jetzt auch ganz persönlich: Gute Nacht.
der verbotenen Stadt und wo fährt der mich hin? Westtor. Nachdem ich das dann noch mal gesagt habe... hat er es begriffen und wir sind so irgendwie quer durch und rum, es war auf jeden Fall sehr schön. Denn ich wollte in die What? Bar und wenn ich richtig zähle um zum mittlerweile dritten Mal Gaodiao anzusehen. Nachdem wir die im Oktober im D-22 gesehen hatten, fand ich die gut, wusste aber den Namen nicht. Dann im 2kolegas war es wiederum Zufall, dass die da waren, ich habe aber mal gefragt ob sie nicht einen Namen oder sogar eine Platte haben. Namen ja (Gaodiao), Platte nein, sie sind "ganz neu", werden aber "besser und besser". Heute bin ich also zum ersten Mal bewusst hingegangen (oder gefahren...) und ich muss sagen, dass die nun meine Lieblingsband hier in Beijing sind. Myspace Seite, all sowas gibt's noch nicht, nur die furchtbaren Bilder, die ich gemacht habe. Zuvor habe ich mich mit einem Schweden unterhalten, der bei Ericsson arbeitet und irgendwie nur ein Haus neben mir wohnt... Beijing ist eben doch ein Dorf. Der Typ war dann auch
gleich der Schlagzeuger von The Gambler, die erste Gruppe, die sonst noch aus 2 Chinesen besteht. Die What? Bar ist an sich grandios. Genauso breit wie das Namensschild und etwa 7 Meter lang mit netter Tresenfrau und ausreichend Hockern und Tischen. Also genug Platz für die 10 (es waren wirklich 10) Leute. Es ist keine Frage, dass wirklich niemand gesessen hat. Von den 10 waren 6 in einer der beiden Bands. Es ist aber wirklich nicht so, dass die unprofessionell oder schlecht wären. Die spielen ordentlich, haben wirklich eine eigene Art und klingen nicht wie eine Kopie - und Gaodiao machen nach meinem Dafürhalten richtig feine Musik. Der Sänger singt durchweg in Chinesisch und aus vollem Hals. Der Schlagzeuger schlägt gewaltig zu und der blonde Bassist stand mit Bommelmütze irgendwie die ganze Zeit mit dem Rücken zu uns und hat nur ab und zu rübergegrinst. Klanglich ist das Ganze eine Art melodiöser Punk/Rock. Diesen Kontrast zwischen dem populären chinesischen 80'er Jahre Popgedudel oder Schlagergeschnulze
und sowas machen nur minimale Minderheiten mit. Trotz dessen das der Ausländeranteil heute nur bei 20% lag. Ich persönlich finde diese Art Konzert wirklich Klasse, denn am Ende habe ich mich mit fast Allen unterhalten und wenn man dann geht wird sich nett verabschiedet, dass ginge bei 15,000 Leuten sehr schlecht. Da ich meine Leser auch noch an 4 Händen abzählen kann sage ich jetzt auch ganz persönlich: Gute Nacht.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Musik, Musik, Musik
Furchtbar, grässlich, grandios und fantastisch war es gestern Abend. Ganz schlimm waren die beiden ausländischen Bands zu Beginn, deren Namen ich direkt wieder vergessen habe. Ich habe die Zeit dann genutzt, mich mit 2 besoffenen chinesischen Wirtschaftstudenten (wollen nach USA) und ein paar Siemens Mitarbeitern (sagen, dass ihre Arbeit interessant klingt) zu unterhalten. Siemens hat hier irgendwo 200km weg eine Fabrik und baut Züge.
Jedenfalls waren gegen Null Uhr dann FM3 auf der Bühne, wegen denen ich ja überhaupt hingegangen war. Die spielten eine Art schwummerigen Tonbrei, der sehr interessant und schön war. Sie spielten genau 1 Lied und das Publikum sah nichts, da alles wirklich sehr vernebelt war. Da denkt man direkt: "Ich kann die Musik sehen, sie ist durchsichtig und verschwommen." Zum Ende dann die beiden lokalen Gameboy-Techno-Was-Weiß-Ich-Wie-Das-Heißt-Größen iLoop und Sulumi. Trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten wurde es prächig, denn sie spielten mal direkt was Neues. Das tolle im Nachhinein ist, dass ich 2 Bilder gemacht habe - die ich jetzt hier reinsetzen kann.
Mittwoch, 28. November 2007
Neue Anzeige
Ab sofort können auf der rechten Seite meine aktuellen Wochencharts angesehen werden. Also wenn das nichts ist!
Edit (24. Juli 2008): Das ist heute nicht mehr so!
Edit (24. Juli 2008): Das ist heute nicht mehr so!
Freitag, 16. November 2007
Das wars
...zumindestens für heute. Hier in meinem Zimmer ist es schön warm und draußen sind es unglaublich widerliche -2 Grad. Soviel zum Wetter. Am Samstag gibt es im 2kolegas eine Art Sammelkonzert mit Re-TROS, Hedgehog, Subs und RandomK(e), da weiß ich schonmal was ich vielleicht machen werde. Das 2kolegas ist hier 20 Gehminuten weg und ein ziemlich cooler Schuppen, der aussieht wie eine DDR-Baracke. Aber wie es sich für eine ordentliche chinesische Location gehört, ist die Bude mit allerelei Sitzmöbeln ausgeschmückt.
Das Bild soll meine nun ausgebrochene Ambition darstellen, zukünftig alle relevanten Theman abzugrasen. In dem Sinne: Gute Nacht.
Das Bild soll meine nun ausgebrochene Ambition darstellen, zukünftig alle relevanten Theman abzugrasen. In dem Sinne: Gute Nacht.
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