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Freitag, 4. Januar 2008

Ich ziehe um!

Hier in Kao Lak ist momentan der Höhepunkt der Saison, das hat dazu geführt, dass ich heute im Ort umziehen werde. Das sind dann nicht mal 500 Meter, aber ich reserviere ja nichts... In Kao Lak ist so ziemlich jedes Hotel und jede Bungalowanlage neu und zum größten Teil auch sehr teuer. Es war aber irgendwie innerhalb kurzer Zeit möglich etwas günstiges zu finden.
Kao Lak an sich ist ein gemütlicher Ort am Highway 4, etwa 100 Kilometer nördlich von Phuket. Der Strand einen knappen Kilometer dahinter ist gesäumt von großen Granitfelsen, die auch sehr weit im Meer noch zu erkennen sind. Gegenüber vom Wasser beginnen nach einer Weile sehr hohe Berge, die durchweg bewaldet sind. Gestern Abend bin ich die eine Strasse hinter meinem Haus hochgelaufen und der Ausblick war schon sehr schön. Es war aber eher eine Naturstraße. Zuvor gab es Fisch. Es war nicht nur Red Snapper, sondern auch sehr köstlich. Heute Morgen bin ich dann viel zu früh wach geworden, einige Amerikaner sind heute vor um 7 raus. Sind alle Amerikaner, sobald es mehr als Einer sind laut?

Mittwoch, 2. Januar 2008

Hohe Wellen!

Die gestrige Bootsfahrt von Koh Tao nach Champorn (oder Champhon) war nicht ganz so einfach, wie gedacht. Nach 30 Minuten und ordentlich Wellengang fingen die Leute an Bord des Katamarans an zu quietschen und zu brechen. Nach 45 Minuten sind wir umgekehrt und zurueck nach Koh Tao, da sind dann 75% der Leute ausgestiegen, der harte Kern ist an Bord geblieben und mit 2 Stunden Verspaetung und ordentlich Platz nochmal gestartet. Ich war dann mit 2 Anderen auf dem Oberdeck, hinter der Kapitaenskajuete und ueber uns fegte die Gischt. Es hat sehr viel Spass gemacht! Die Fahrt dauerte dann an sich auch doppelt so lange, wie geplant, der Kapitaen musste immer im Zickzack die Wellen kreuzen. (gerade mal 3 Meter hoch) Ich bin dann anschliessend nach Rangong, wo ich die Nacht in dem billigsten Hotel bisher uebernachtet habe. Es kam gerade mal 160 Baht. So sah es zwar auch aus, aber fuer eine kurze Nacht allemal ausreichend. Am heutigen Morgen ging es dann direkt nach Kao Lak, wo ich jetzt auch die restlichen Tage bleiben werde. Bisher fest eingeplant sind Tagestouren zu den Similan Inseln und eine zur Phang Nga Bucht. Es wird noch eine ganze Menge passieren...

Dienstag, 1. Januar 2008

Grussbotschaft

Ich wuensche meinen 4 Lesern ein gesundes und schoenes Jahr 2008. Des weiteren hoffe ich, dass alle einen guten Rutsch ins Jahr 2551 hatten... in Thailand ist es schon ein paar Jahre spaeter...
Momentan befinde ich mich noch auf Koh Tao, in 41 Minuten faehrt aber mein Highspeed Katamaran Richtung Festland zurueck, wo ich dann noch eine Woche verbringe, bevor es zurueck geht in die P.R.C. - (Bild: Scherben bringen Glück)Hier auf Koh Tao ist es sehr bergig und die Buchten sind klein. Die ganze Insel ist klein, ich bin Gestern von Chalok im Süden, wo ich wohne nach Norden und das ist auch zu Fuß kein Problem. Die Straßen sind nur zum Teil befestigt, die Landschaft noch schön aus, aber wer eigentlich hier her kommt, ist Taucher oder will einen Tauchschein machen. Um die komplette Insel herum verteilt sind Korallenriffe, es gibt friedliche Walhaie und alle möglichen bunten Fische. Auf dem Land gibt es alle möglichen bunten Leute und Vögel und Schmetterling, so groß wie Tennisbälle. Die Hunde sind auch in Ordnung.

Samstag, 29. Dezember 2007

Insel 3

Momentan warte ich in Thon Sala auf mein naechtes Boot, mit dem ich in einer Stunde nach Koh Tao fahren werde. Die Wartezeit verbinge ich jetzt auch kurz damit, einen neuen Eintrag zu schreiben. So entseht hier keine Wartezeit bis Anfang Januar, wie zunaechst angekuendigt, sondern meine 4 Leser bleiben in Echtzeit auf dem Laufenden, wo ich gerade bin.
Zum Hafen konnte ich im Pickup von einem Bungalowbesitzer mitfahren und brauchte so nicht einmal ein Taxi, die Bevoelkerung hier ist wirklich sehr freundlich. Er meinte, dass mittlerweile ueber 12.000 dauerhaft auf der Insel lebende Menschen gibt - es geht voran. Mit der schnellen Befoerderung war ich natuerlich auch viel zu frueh am Pier angekommen! Beim Spazieren durch die Strassen war es sehr auffaellig, wie selbst hier die Zeitungen mit Meldungen aus Pakistan voll sind. Jedes Titelblatt ist voll davon, es ist verrueckt.
Da Essen immer wichtig ist, schreibe ich von meinem gestrigen Mittagessen. Thailaendisches Curry mit Huhn und Reis. Bei ueber 30 Grad dachte ich erst, etwas Scharfes sei vielleicht nicht unbedingt das Beste, aber ich habe ja Zeit. Nach zwei Stunden Essen und Reden war dann nichts mehr da. Und Hunde. Ueberall liegen Hunde herum, Kleine und Grosse und alle nett. In der Anlage auf Koh Samui habe ich die hässlichsten Hunde gesehen, die es überhaupt auf der ganzen Welt gibt. Wenig Fell und ich enthalte mich detaillierten Einzelheiten, wir warten mal auf die tollen Bilder. Hier auf Koh Pha Ngan sind die Hunde generell schöner und haben volles Haar. Ob das auch auf Koh Tao so sein wird? (Cliffhanger)

P.S.: Ich lese natürlich auch hier die Werbung, auf der rechten Seite, was ich in China aus irgendwelchen Gründen nicht kann, da sie mir dort nicht angezeigt wird. Gerade las ich "Schöne Frauen, Strände und Spaß, oder auch Gefahren?" Meine Meinung dazu: Es ist gefährlich, keine Frage. Hinfallen, Stolpern, Ausrutschen sind nur das kleinere Übel, welches Touristen und Einheimischen zustoßen kann. Überfahren werden oder ertrinken sind da schon schlimmer. Viele lassen sich auch ein Pha Ngan Tatoo machen. Der Kenner nennt so die Schürfwunden von Motorrollerstürzen, die an der Tagesordnung sind. Das Linksverkehr ist kann man ja mal vergessen und die Kurven schneiden hier sowieso alle. Der Inhalt der Werbung wird durch Scannen der Inhalte meiner Beitraege ermittelt und es entstehen Anzeigen, die mit dem Content, den ich erzeuge angeblich in Einklang stehen. Na dann. Bisher verdient habe ich 0,00 Dollar. Und das bei den Wechselkursen! Wenn das sich nicht bald mal aendert, dann fliegt es raus!

Nachtrag: 11.01.2008: Es ist passiert! Ich habe es entfernt.

Freitag, 28. Dezember 2007

Wasser aus Koh Pha Ngan...

schmeckt sehr salzig. Ist aber mindestens so gut wie dreissig Dosen aus Athen und bietet ein Hoechstmass an Klarheit. Natuerlich fange ich mit einer Wettermeldung an - es ist sehr gut. Die Insel Koh Pha Ngan kann man nicht gut als Fussgaenger erkunden, aber da man nicht viel Strasse laufen braucht, stoert es nicht weiter. Die Struktur ist Bucht und Felsen, danach wieder eine Bucht und es folgen Felsen. Die eine Bucht ist laenger, die andere kuerzer und die eine ist netter als die Andere. Schoen ist es hier, das ist ganz klar. Ab und zu sind hier auch Top End Ressorts hingeknallt, da sieht es dann auch direkt sehr teuer aus und die Leute sind dick und besoffen. Auf der Insel hier gibt es zum Vollmond immer Technoparties. Ich habe meine Bucht danach ausgesucht, dass sie moeglich weit weg davon ist. Neu sind jetzt die Halbmondparties. Aber Vollmond war erst vor zwei Tagen, ich bin also verschont geblieben. In Hat Rin Nai sind dann bis zu 10.000 Leute, was bei einer Gesamtbelvoelkerung der kompletten Insel von 10.300 Thailaendern schon immens ist. Da lobe ich mir mein Hat Chaopao, es hat zwar an der Bucht auch schon viele Bungalowanlagen, aber es ist nicht verrueckt. Ich wuensche meinen 4 Lesern eine froehliche Zwischenweihnachtenundneujahrszeit.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Mehr Wasser

Eine weitere Meldung aus Thailand, wo ich mich gerade auf Koh Pha Ngan befinde, der Insel noerdlich von Koh Samui, wo ich bis Gestern war. Auf Samui gibt es alles, aber ich war in der abgelegenen Bucht Hat Mae Nam, wo es ein paar sehr teure und ein paar sehr billige Bungalows gibt und die Straße dahinter wüst und leer ist. Dafür ist es am Meer schön gemütlich und angenehm leer. Denn beispielsweise das östliche Chaweng ist auf Samui eine richtige Touristenhochburg und da möchte ich nicht hin.
Pha Ngan ist es weniger touristisch, ruhiger und irgendwie insgesamt sehr angenehm. Das Wetter hat sich zum ebenfalls zum Besseren gewendet, aber auch der kurze gestrige Schauer war nicht schlimm. Ich wohne hier auch nicht nur wieder in einem Bungalow, sondern auch 20 Meter vom Wasser weg. Da ich keine Kabel mit herumtrage kann ich momentan noch keine Bilder einfuegen, das wird natuerlich alles im neuen Jahr noch passieren (Das ist passiert!). Die Schifffahrt hierher war schon verrueckt, ein dermassen volles Boot und die Leute haben alle riesige Kraxen. Was wolen die bloss damit? In solchen und noch tiefgruendigere Gedanken versunken beende ich den Eintrag...

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Wasser und Essen und Laos

Ich habe gerade erstmal richtig ausgeschlafen, denn Gestern bin ich von Vang Vieng nach Vientiane in Laos und von da nach Bangkok und von da aus wiederum weiter nach Surat Thani. Puh. Von dort mit der Fähre nach Koh Samui und erstmal ins Meer. Hier in Südthailand ist das Internet wieder billig und ich habe auch etwas Zeit, denn gerade im Moment regnet es noch. Gestern Abend gab es Pad Thai. Durchsichtigen Nudeln mit Fleisch und Salat dazwischen in einer scharfen Sauce, sehr sehr gut! Man bekommt es aber auch wirklich überall hier. Der Niederschlag hat unterdessen schon etwas nachgelassen, aber als ordentlicher Bürger habe ich einen Schirm mitgebracht. Das ermöglicht es mir trotz des nassen Wetters in ein paar Minuten loszulaufen. Stark!

Hier ein kleiner Rückblick. Angekommen in der thailändischen Grenzstadt Nong Khai bin ich über die Freundschaftsbrücke und von da aus ist es noch ein kleines Stück nach Vientiane, der Hauptstadt Laos'. Mit einer Analphabetenrate nahe 50%, etwa 2000 Elefanten und ein paar mehr als 50 geschrieben Gesetzen ist dieses 6-Millionen-Land ein echtes Ziel für Rucksacktouristen. Alte Autos hier sind eurpäisch, neue japanisch oder koreanisch. Da ich leider nur eine knappe Woche den Norden gestreift habe, ist mir klar geworden, dass ich für dieses landschaftlich so schöne Land gern sehr viel länger Zeit gehabt hätte, aber so konnte ich zumindest einen Einblick gewinnen, in ein Land, in dem freundlich eine Untertreibung für die Art der Gastfreundschaft wäre, die sich steigert, je weiter man von Vientiane wegkommt. Die Hauptstadt in einem knappen Tag abzuhaken war richtig, denn bis auf den triumphbognartigen Patuxai und dem goldenen Pha Tat Luang ist nicht viel zu sehen und was die alten Ausländer machen, will ich gar nicht wissen.

Es ging anschließend mit dem Bus weiter, in das nördlich gelegene Vang Vieng. Eine Klitsche in Toplage. Es gibt zig Bars und Restaurants mit lauten Fernsehern, wo gleichzeitig verschiedene Folgen der Simpsons laufen und das Busterminal ist gleichzeitig die Landbahn des Flughafens. Das wirklich schöne hier ist die Gegend ringsherum. Die riesigen Karstfelsen ragen so steil empor, dass ich gar nicht aufhören kann hinzusehen, bin ich derartiges in letzter Zeit ja nur von Hochhäusern gewohnt. Aber auch Fun Fun Fun kann man hier haben. Jeder vermietet Schläuche von Traktorreifen auf denen man den Fluss runterdonnern kann und dergleichen. Wer keinen Reifen mietet, mietet einen Motorroller, um nicht an Fahrt zu verlieren. Überall tuckern diese Dinger mit 20 - 30 Kilometern in der Stunde (Km/h) herum, in dem Dorf, für dessen Durchquerung ich zu Fuß gerade mal 15 Minuten brauche. Wer mit beiden Angeboten nichts anfangen kann mietet ein Fahrrad. Essen in Laos ist neben Gegend-Kucken und Rumkutschen eine der Topantworten auf das, was denn gerade so abgeht. Es ist billig und nie muss man alleine essen, die Leute sind alle aufgeschlossen und zack sitzt man gesprächig zusammen. Bezahlt wird in Kip oder amerikanischen Dollar, wie überall hier. Die beiden Währungen werden oft parallel akzeptiert, es kommt aber auch vor, dass man in Dollar zahlen muss, wie bei machem Busunternehmer.
Luang Prabang ist der letzte Ort, dem ich mich in Laos widmen kann. Wie die heutige Hauptstadt Vientiane liegt die Frühere am Mekong, ist aber ungleich schöner. Vor einigen Jahrzehnten war Laos französisches Protektorat und hier sieht es wirklich aus, wie in Frankreich. Der Nam Khan mündet hier in diesen Fluss und die Altstadt und das Tempelviertel liegen auf diesem vom Wasser umgeben Zipfel. Laos ist nie eine wichtige Kolonie für Frankreich gewesen, der Mekong wurde als Transportweg für irrelevant erkannt und für große Landwirtschaft ist es viel zu bergig. Die Stadt gehört zum Weltkulturerbe und plant keine Brücke. Die eng zusammengebauten Häuser stehen im Prinzip direkt am Wasser, wo man wunderbar essen kann. Das Essen in Laos ist sehr gut, es gibt zum Beispiel Laap, geminztes Fleisch (z.B.) Rind mit Grünzeug. So etwas ähnliches gibt es auch in China. Sehr oft gibt es hier aber zu traditionellen Gerichten Sticky Rice, den man mit den Fingern isst. Daneben gibt es allgegenwärtig Kartoffelchips, Kekse, Limo, Fertignudeln auf die sich fast alle Touristen stürzen. Trotzdem ist die Internationalisierung des Essens in einem Land ohne McDonalds oder Starbucks noch nicht sehr weit.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Blumenkohl

Da es in Bangkok an jeder Ecke ein Internet Kaffee gibt, nutze ich diese Gelegenheit, in 30 Minuten und zu 15 Baht einen kleinen Eintrag zu schreiben. Ich bin Vorgestern am Abend hier eingetroffen. Es waren noch immer ueber 30 Grad und ich bin erst einmal direkt zu meiner Unterkunft. Bis auf die Ueberraschung, dass hier Linksverkehr ist und der Koenig wirklich ueberall auf Plakaten auftaucht gab es am Abend nicht wirklich mehr etwas. Sehr erstaunlich fand ich aber noch, dass es wirklich alle 200 Meter einen 7 Eleven gibt, das ist fuer meine Begriffe sehr viel, aber drinnen ist es immer schoen kuehl...
Gestern war ich zunaechst auf der chinesischen Botschaft, mit dem Bus 73 . Das war sehr wichtig, denn ich moechte schlussendlich im neuen Jahr wieder nach Beijing zurueck. Am Nachmittag bereits konnte ich den fertigen Pass wieder abholen. Stark.
Unterdessen war ich hier in Ratanakosin unterwegs. Mit dem Bus 152 bin ich, wenn ich mich recht entsinne dahin gekommen. Die Busse hier sind eine sehr gute Art vorwaerts zu kommen. Die Grossen sind alle klimatisiert und auch sehr billig (12 Baht). Einmal angekommen stehen sehr viele sehr freundliche Menschen rum, die ganz freundlich helfen wollen. Da mir nicht zu helfen ist, hatten sie reichlich wenig zu tun.
In diesem Viertel, welches ich den halben Tag kreuz und quer durchlaufen habe, finden sich zahlreiche Tempel, vergoldete Haeuser und alles moegliche, was mit dem Koenig zu tun hat. Auf den Strassen dazwischen sitzen ueberall Menschen und die haben ihre Waren auf Decken ausgebreitet und warten nun auf Laufkundschaft. Die sollen Steine, Essen, Gebisse, Ketten und Tontraeger erstehen und viele tun das auch. Ich habe mir eine Tasche zum Umhaegen gekauft um meine Hosentaschen zu entlasten, die meine Hose irgendwie immer gen Erdmittelpunkt gezogen haben. Ich muss mehr essen.
Am Abend war ich dann noch (Bus 113) auf dem Hauptbahnhof und musste um 19 Uhr feststellen, dass die Schalter alle schon zu hatten. Nur der Commuterschalter (Pendler) war noch offen. Um nicht bei den hilfreichen und netten Drittanbietern kaufen zu muessen, habe ich es erstmal dort versucht und war erfolgreich. Ich habe fuer heute Abend ein Zugticket, dass mich nach Nordthailand bringen wird und zwar in die Grenzstadt zu Vientiane, aber noch auf thailaendischer Seite. Da werde ich am Morgen Morgen ueber den Mekong uebersetzen. Dann bin ich in Laos! Soweit erstmal... wenn sich wieder eine gute Möglichkeit ergibt das Internet zu nutzen, werde ich sie nutzen. Frohe Weihnachten.